Schlosshof Open Air, Ekhof-Festival und Barockfest 2022

Mit einer bunten Vielfalt aus klassischen Konzerten, modernen Popsongs und Hollywoodmelodien sowie Familienkonzerten planen wir auch in diesem Jahr zusammen mit der Thüringen-Philharmonie Gotha-Eisenach das "Schlosshof Open Air". Nach zwei Jahren Pause finden endlich wieder das Ekhof-Festival vom 1. Juli bis 28. August 2022 und das 20. Barockfest vom 26. bis 28. August 2022 statt.

 

Schlosshof Open Air, Ekhof-Festival und Barockfest 2022

Mit einer bunten Vielfalt aus klassischen Konzerten, modernen Popsongs und Hollywoodmelodien sowie Familienkonzerten planen wir auch in diesem Jahr zusammen mit der Thüringen-Philharmonie Gotha-Eisenach das "Schlosshof Open Air". Nach zwei Jahren Pause finden endlich wieder das Ekhof-Festival vom 1. Juli bis 28. August 2022 und das 20. Barockfest vom 26. bis 28. August 2022 statt.

 

 

Schlosshof Open Air und Ekhof-Festival 2022

Auch 2022 wird es wieder das "Schlosshof Open Air" geben. Bei einer bunten Vielfalt aus klassischen Konzerten bis hin zu modernen Popsongs und Hollywoodmelodien und Familienkonzerten ist für jeden Geschmack etwas dabei. Im Juli und August findet nach 2 Jahren Pause auch wieder das Ekhof-Festival im Theater statt.

 

Der Spielplan zum Ekhof-Festival 2022

Termine:

Fr.,  01.07.2022, 19 Uhr

Sa., 02.07.2022, 19 Uhr

Fr.,  22.07.2022, 19 Uhr

Sa., 23.07.2022, 19 Uhr

So., 24.07.2022, 15 Uhr

Fr.,  05.08.2022, 19 Uhr

Sa., 06.08.2022, 19 Uhr

Fr.,  12.08.2022, 19 Uhr

Sa., 13.08.2022, 19 Uhr

Fr.,  19.08.2022, 19 Uhr

Sa., 20.08.2022, 19 Uhr

So., 21.08.2022, 15 Uhr

 

Komödie in 5 Akten von Niccolò Machiavelli, (1518)

 

Eine Inszenierung von Compagnie en Route

Regie: Carola Moritz

Ausstattung: Friedrich-Wilhelm Gärtner

Kostüme: Regina Maisel

Musikalische Leitung: Torsten Mann

 

Callimaco ist in die verheiratete Lucrezia verliebt. Allerdings ist ihre Ehe mit dem viel älteren und etwas einfältigen Advokaten Nicia seit Jahren kinderlos. Mithilfe des windigen Ligurio ersinnt Callimaco eine Intrige, um Lucrezia zu gewinnen. Ligurio stellt dem Ehemann Callimaco als einen auf dem Gebiet der Unfruchtbarkeit höchst erfolgreichen Arzt vor. Dieser verordnet Lucrezia einen Trank aus der Wurzel der Mandragola, wirksam allerdings nur, wenn er aus einem bestimmten Gefäß getrunken wird. Das Wundermittel ist nicht nur sicher, sondern sogar todsicher:
Der Erste, der nach Einnahme des Tranks Lucrezia beiwohnt, wird das ganze Gift der Liebeswurzel an sich ziehen und muss unweigerlich sterben. Nicia tobt. Doch Ligurio verspricht absolute Diskretion bei der Beschaffung des Ersatzmannes – der niemand anders als Callimaco sein wird – und kann Nicia schließlich von der Behandlungsmethode überzeugen. Nachdem Ligurio auch ihre Mutter Sostrata und ihren Beichtvater, den Mönch Fra Timoteo, für den Plan gewonnen hat, willigt Lucrezia schließlich, wenn auch widerwillig, ein. Callimaco wird als fremder Jüngling verkleidet zur Liebesnacht mit Lucretia „gezwungen“. Am nächsten Morgen hat er nicht nur Lucrezias Liebe gewonnen, sondern genießt das uneingeschränkte Vertrauen ihres Mannes Nicia, dessen Haus ihm nun Tag und Nacht offensteht.

Zur Inszenierung
Unser Ensemble von Schauspieler*innen und Musiker*innen entführt Sie in historischen Kostümen nach Florenz, dem Schauplatz des Stücks. Garniert mit Musiken aus der Renaissance, Elementen der Commedia dell'Arte und turbulenten Fechtszenen bieten wir einen unterhaltsamen, heiteren und poetischen Theaterabend.

Festkonzert zum 300. Geburtstag von Georg Anton Benda und zum 250. Geburtstag Herzog Augusts

 

Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach


PROGRAMM

 

Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788)

Sinfonie in Es Dur Wq179

 

Georg Anton Benda (1722-1795): 

Sinfonie Nr. 5 in G-Dur

 

Georg Anton Benda (1722-1795):

Bendas Klagen für Mezzosopran, 2 Flöten, Streichquartett und Cembalo (arr.für Violoncello)

 

Georg Anton Benda (1722-1795): 

Sinfonie Nr. 6 Es-Dur

 

W.A. Mozart (1756-1791):

Sinfonie Nr. 4 D-Dur KV19

 

Carl Philipp Emanuel Bach war der berühmteste der Bach- Söhne. Seine Bezeichnung „Berliner Bach“ rührt von den fast 30 Jahren Dienstzeit in der Hofkapelle Friedrichs des Großen her, wo auch die lebenslange Freundschaft mit Georg Anton Benda begann. 1750 ernannte Herzog Friedrich III. von Sachsen-Gotha-Altenburg Benda zum Hofkapellmeister. In seiner 28-jährigen Amtszeit prägte er das musikalische Leben am Gothaer Hof. Neben Schlossmusiken für diverse höfische Anlässe schuf Benda für die Hofkirche Kantaten, Messen und Passionsmusiken. Erst mit dem Regierungsantritt des jungen und aufgeschlossenen Herzogs Ernst II. 1772, der die Seylersche Theatergesellschaft um Conrad Ekhof in Gotha verpflichtete, fing Benda an, seine in Italien gewonnenen Anregungen umzusetzen und sein Konzept des Melodramas zu entwickeln. Die Uraufführungen seiner ersten Melodramen „Ariadne von Naxos“ und „Medea“ 1775 gerieten zum kulturellen Großereignis. Mozart war voller Begeisterung für die Stücke Bendas, die ihm als Inspirationsquelle für seine eigenen Singspiele dienten.
Emil Leopold August, ab 1804 Regent von Sachsen-Gotha-Altenburg, verehrte die schönen Künste. Während sich der Herzog selbst in Poesie dilettierte, galt seine Aufmerksamkeit den Sammlungen fernöstlicher Schätze und der Förderung junger Talente, die er beschenkte und weiterempfahl. Zu diesen zählten auch Louis Spohr und Carl Maria von Weber.

In diesem Konzert hören Sie eine Auswahl, die sicherlich auch dem kunstsinnigen Herzog August gut gefallen hätte.

 

Änderungen vorbehalten

Konzert

 

Marais Consort

Hans-Georg Kramer – Diskantviole nach Jakob Stainer, 1654

Ingelore Schubert – Cembalo nach norddeutschen Vorbildern, um 1700

 

 

PROGRAMM

 

Georg Philipp Telemann (1681 –1767)

Aus den 6 Partiten (TWV 41):Largo – Affettuoso – Vivace – Loure – Allegro

 

Georg Anton Benda (1722 –1795)

Sonata XIV in F- Dur: Allegro moderato – Andante con tenerezza – Allegro

Aus den Liedern und Oden: Die Hoffnung der Ewigkeit, Die Ewigkeit Gottes, Daphnis und Chloe

 

Johann Philipp Kirnberger (1721–1783)

Zwei Fugen: Alla breva / Allegro molto

 

Leopold Mozart (1719–1787)

Trio in C-Dur (Eisen XI:2): Andantino - Tempo di Menuetto mit Trio

 

Carl Philipp Emanuel Bach (1714 –1788)

Drei Sätze aus den Gellert-Oden, Wq 194

 

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 –1791)

Menuett in D – Eine kleine Gigue in G

Die Zufriedenheit – Geheime Liebe – Die Verschweigung

 

Joseph Haydn (1732 –1809)

Sonate in c-moll (1767):Moderato – Menuet und

Trio – Finale Presto Trio in G (Hob XI:73): Andante con Variationi – Menuet – Trio – Presto

 

Vor 300 Jahren erblickte Georg Anton Benda in Böhmen das Licht der Welt. 1750 wurde er als Nachfolger des 1749 verstorbenen Hofkapellmeisters Gottfried Heinrich Stölzel am Hof von Gotha berufen, wo er insbesondere durch sein Klavierspiel und seine Freimaurer-Zugehörigkeit überzeugte. Neben Schlossmusiken bei diversen höfi schen Anlässen von Tafel- bis Trauermusik, schuf Benda für die Hofkirche nahezu vier Jahrgänge Kantaten, die nach der Gottesdienstordnung kurz zu sein hatten, dazu Messen und Passionsmusiken. Bald wurde ihm dies zu wenig und er reiste durch Italien, wo er viele neue Inspirationen
erhielt. Erst mit dem Regierungsantritt von Herzog Ernst II. und der Übersiedlung der Seylerschen Theatergesellschaft von Weimar nach Gotha erhielt er neue Möglichkeiten. Im Kontakt mit Sänger*innen und Schauspieler*innen entwickelte Benda schließlich sein Konzept des Melodramas. Benda war der große Renner und blieb es für fast zwei Jahrzehnte.
Georg Anton Bendas Schaffen hat zwei Schwerpunkte: In seinen Cembalo-Kompositionen erweist er sich als Tastenvirtuose in der Nachfolge der Bach-Söhne. In seinen Oden und Liedern ist er ein
Wegbereiter des klassischen Liedes. Er führt geradewegs zu Wolfgang Amadeus Mozart, der gerade das Liedschaffen Bendas sehr hoch schätzte und sich sogar zum Vorbild nahm.
Damit gilt Georg Anton Benda als inspirierender Brückenbauer vom Barock in die Klassik, den Sie in diesem Konzert erleben.

 

Änderungen vorbehalten

Opernauszüge und Kammermusik von Gothaer Hofkomponisten und anderen mitteldeutschen Stars des Barocks

 

Das Rosentaler Ensemble

 

 

WERKE VON

Georg Anton Benda (1722 – 1795),

Johann Ernst Bach (1722 – 1777),

Gottfried Heinrich Stölzel (1690 – 1749) und

Georg Philipp Telemann (1681 – 1767)

 

Für die Künste, insbesondere die Musik, war der politische Flickenteppich Mitteldeutschlands wegen der hohen Anzahl an konkurrierenden Höfen im 17. und 18. Jahrhundert ausgesprochen fruchtbar. In diesem Konzert wird Musik vorgestellt, die an Höfen und in bürgerlichen Häusern des heutigen Thüringens komponiert, veröffentlicht und gespielt wurde.


Außer einer Vielzahl an prächtigen, groß besetzten Kirchenkantaten komponierte Gottfried Heinrich Stölzel, Kapellmeister am Gothaer Hof, kleine, feurige Trio-Sonaten, von denen zwei im
Konzert erklingen. Der Nachfolger Stölzels war ab 1750 Georg Anton Benda. Er schrieb seine komische Oper „Das Tartarische Gesetz“ 1787 für das höfi sche Theater in Gotha. Hier trifft ein witziger Text auf einen hoch amüsanten Kompositionsstil.

Ebenso geistvoll sind die weisen Fabeltexte, in Musik gesetzt von Johann Ernst Bach. Seine feinen Vertonungen und die exquisiten Duo-Sonaten für Violine und Cembalo sind klare Beweise dafür, dass er die Tradition der Familie Bach aufrechthielt. Die kleinen Gemeinden Mitteldeutschlands konnten sich keine große Kirchenmusik leisten. Gerade deshalb waren die klein besetzten Kantaten aus Georg Philipp Telemanns Kantatenalbum „Der Harmonische Gottes-Dienst“ in den 1720er und 30er Jahren sehr beliebt.

Wir präsentieren in diesem Programm einige Schätze dieser Sammlung.

 

Änderungen vorbehalten

Das Ekhof-Festival in Gotha - eine Tradition voller Leidenschaft.